Marcel Gisler (Buch & Regie)

Marcel Gisler, 1960 geboren in Alstätten (SG, Schweiz), studierte Theaterwissenschaften und Philosophie an der Freien Universität, Berlin.

1985 realisierte er seinen ersten Langspielfilm «Tagediebe» (Autor und Regie), der mit dem silbernen Leoparden beim Internationalen Filmfestival von Locarno ausgezeichnet wurde. Alle seine weiteren Filme «Rosie», «F. est un salaud», «Die blaue Stunde», «Schlaflose Nächte» brachten Marcel Gisler Preise und beachtliche Kinoerfolge.

2003 bis 2007 schrieb er ausschliesslich für die Schweizer Fernsehserie «Lüthi & Blanc», insgesamt 35 Folgen.

Seit 2008 ist er an der dffb (Berlin) tätig als Dozent für Regie, Drehbuchentwicklung und Schauspielführung.

Filmographie

2014 «electroboy», Autor und Regie, Kinodokumentarfilm, 113 Min, DCP
Uraufführung „Semaine de la critique“, IFF Locarno 2014
Schweizer Filmpreis: Bester Dokumentarfilm und beste Montage (Schnitt), 2015
Zürcher Filmpreis, 2014
Publikumspreis des DOK.fest München, 2015
Nomination für den Schweizer Filmpreis: Beste Filmmusik, 2015

2013 «Rosie», Drehbuch und Regie, Spielfilm, 103 Min, DCP
Uraufführung Eröffnungsfilm Solothurn, 2013
Schweizer Filmpreis, 2013 (6 Nominierungen), Beste Darstellerin Sibylle Brunner
Zürcher Filmpreis, 2013

2003-2007 «Lüthi & Blanc» , Drehbuchautor für 35 Folgen

1999 «F. est un salaud», nach dem Roman «Ter Fögi isch e Souhung» von Martin Frank, Drehbuch und Regie, 94 Min, 35 mm
Uraufführung: Wettbewerb IFF Locarno
Schweizer Filmpreis, 1999
Preis der Jugendjury IFF Locarno
Zürcher Filmpreis, 1999

1993 «Die blaue Stunde», Drehbuch und Regie, Kinospielfilm, 87 Min, 35mm
Uraufführung Max Ophüls Festival, Wettbewerb, Saarbrücken
Max Ophüls Preis für Besten Spielfilm, 1992
Max Ophüls Preis für Besten Darsteller, 1992

1988 «Schlaflose Nächte», Drehbuch und Regie; Spielfilm, 100 Min, 35 mm
Uraufführung: Wettbewerb IFF Locarno
Bronzener Leopard am IFF Locarno, 1988

1985 «Tagediebe», Drehbuch und Regie; Spielfilm, 100 Min, 35 mm
Uraufführung: Wettbewerb IFF Locarno
Silberner Leopard am IFF Locarno, 1985